Wie cool ist das denn? Die Ärzte haben das komplette Album “auch” in ihrem YouTube Kanal hochgeladen. Passt ja auch. Imemrhin gibts zu allen 16 Songs ziemlich lustige, bunte, animierte Filme.
Einfach BademeisterTV klicken, alle wiedergeben auswählen und los gehts.
Da brauchts dann auch keine Streamingdienste wie simfy oder spotify mehr. Da kann man Bela, Farin und Rod nämlich leider nicht zuhören.
Mehr Infos gibts auch auf der offiziellen Homepage.
Als Digital Native, als Bloggerin, als Teenie der Jahrtausendwende dachte ich ja immer die Musikindustrie hatte es erst so schwer ums Überleben zu kämpfen, seit Tauschbörsen wie Napster und CD-Brenner in unsere Jugendzimmer einzogen. Vorher herrschte eitel Sonnenschein im musikalischen Wunderland. Es wurden CDs gepresst, Vinyls verscherbelt, Millionen gescheffelt und kein Plattenboss musste sich jemals Gedanken um seine Existenz machen.
Aber denkste.
Schon die Einführung der Leer-Cassetten stürzte Universal und Co in tiefe Krisen. Der was? Ja, der Leer(!)cassetten. Diese kleinen Plastikdinger, die zuhauf in unseren Kinderzimmern rumflogen. Die wir immer und immer wieder überspielten und die wir schließlich in unseren Schränken lagerten und vergaßen.
Wie ich darauf komme? Dank dieses tollen Artikels aus der BRAVO aus dem Jahr 1977. Tausend Dank an Clipboard dafür.
Obs an den ersten Frühlingstagen liegt.. ich hab keine Ahnung. Jedenfalls hab ich momentan mal wieder voll Spaß an elektronischer Mucke. Was bei mir heißt: back to the roots. Mehr als zehn Jahre Feierei gehen halt doch nicht spurlos an einem vorbei.
Was ich aber total toll finde.. das ich inzwischen immer mehr Leute kenne, mit denen man sowohl beim Hardcore-Konzert abzappeln kann, als auch im düsteren Underground-Elektroschuppen. Schön! Das war vor zehn Jahren definitiv nicht so. Jedenfalls in meinem Bekanntenkreis.
Für alle, die ihren Horizont nicht direkt vor ihrer Nase spazieren tragen, deswegen hier das schöne Video von Moonbootica.
Und nächstes Mal vielleicht mal wieder n bisschen Gebretter. Who knows..
Cool! Was Neues von Oliver Uschmann. Die Hartmut-Romane waren ja schon sehr lustig. Aber das hier liest sich beim ersten Drüberblättern auch ausgesprochen kurzweilig.
Die Kapitel mit den netten Titeln: “Dinge mit dem Dixie”, “Saufgeräte bauen” oder “Ravioli in Dosen” versprechen auf jeden Fall Geschichten für jeden Festivalbesucher.
Kinders, da bekomm ich auch wieder Lust. Oder wie Uschmann es in den Verhaltensritualen beschreibt: “Der Vorfreude-Flow ist der wahre, der innigste, der entscheidenste Grund, warum Menschen ein Festival besuchen.”
Danke Oliver, wo gehts zum Ticketshop?
Bunt und laut- das ist die Devise.
Ohrenkind ist die Welt von Audiolita. Ständig auf der Suche nach audiophilen, visuellen oder literarischen Höhepunkten.
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